Zwischen Suppe, Stress und Erfolg – Einsatz beim Threnaer Weihnachtsmärchen
Ein Beitrag von Ben, Klasse 12.
Am 30. November 2025 nahm die 12. Klasse des Evangelischen Schulzentrums Muldental am Threnaer Weihnachtsmärchen im Gemeindehaus in Threna teil. Ziel dieser Teilnahme war es, die Klassenkasse für den Abiball und die Abschlussfahrt zu füllen. Die Organisation lag hauptsächlich bei Yanik, Hanna und Hannah, unterstützt von Elena und weiteren Mitschülerinnen und Mitschülern. Bereits am Nachmittag wurden vor Ort Tische umgeräumt, Suppentöpfe und Waren aufgebaut sowie der Verkaufsstand vorbereitet. Das erste Foto zeigt dabei das große Kuchen- und Gebäckbuffet, das im Vorraum kostenlos gegen Spende angeboten wurde und die gemütliche Atmosphäre des Abends widerspiegelt.
Für unseren eigenen Stand hatten wir ein bewusst herzhaftes Angebot vorbereitet, um uns von den vielen süßen Speisen der Veranstaltung abzuheben. So boten wir Kürbissuppe, Wiener Würstchen mit Brötchen sowie passende Beilagen wie Senf und Ketchup an. Ursprünglich war mehr Suppe geplant, doch Ausfälle bei den Köchen führten zu geringeren Mengen – im Nachhinein ein glücklicher Umstand, da selbst die reduzierte Menge kaum nachgefragt wurde. Ergänzt wurde das Essensangebot durch selbstgebastelte Papiersterne, dekorative Artikel, Weihnachtstüten mit Tee, Kerzen, Süßem und einer kleinen Geschichte sowie Hanfrucksäcke aus Yaniks Restbestand. Diese passten thematisch zum orientalischen Theaterstück „Aladin und die Wunderlampe“, das an diesem Abend aufgeführt wurde. Ein Foto der Aufführung, das zweite Bild, zeigt eine Szene des Stücks, das modern und kindgerecht inszeniert war und die jüngeren Zuschauer aktiv einbezog.
Während wir die erste Hälfte der Aufführung verfolgen konnten, mussten wir uns in der Pause zurückziehen, um den Stand auf den erwarteten Besucheransturm vorzubereiten. Tatsächlich strömten nach Ende des Stücks alle Zuschauer gleichzeitig in den Vorraum, sodass in kurzer Zeit großer Trubel entstand. Da wir nur zu dritt waren, mussten wir ständig zwischen Stand und Küche wechseln, um Brötchen nachzubacken und neue Würstchen warm zu machen. Besonders die Wiener erfreuten sich großer Beliebtheit, während die Kürbissuppe kaum gefragt war. Die gebastelten Dekorationsartikel fanden wenig Anklang und auch von den Hanftaschen wurde lediglich ein Rucksack verkauft. Überraschend hingegen war der Verkauf aller zehn Weihnachtstüten an eine einzige Besucherin, nachdem vorher kaum Interesse bestanden hatte.
Als sich der Besucherandrang legte, bauten wir alles ab und verstauten sowohl die Waren als auch die übrig gebliebene Suppe wieder im Auto. Auch wenn es schade war, dass einiges übrig blieb, war der Abend insgesamt ein voller Erfolg für die Klassenkasse. Trotz Stress und unerwarteter Engpässe herrschte eine angenehme Atmosphäre, und insbesondere die Erfahrung im Team zu arbeiten, spontan zu improvisieren und Verantwortung zu übernehmen, machte den Einsatz wertvoll. So war die Teilnahme am Threaner Weihnachtsmärchen nicht nur finanziell, sondern auch persönlich und organisatorisch eine bereichernde Erfahrung für unsere gesamte Klasse.