Ein Baum für die Zukunft
Abschiede markieren Übergänge – und sie eröffnen neue Wege. Für die Absolvent*innen des Jahrgangs 2026 wurde dieser Übergang erneut sichtbar und lebendig gestaltet: Zum Ende des Schuljahres pflanzten sie gemeinsam einen Baum – als Zeichen der Erinnerung, der Verbundenheit und des Aufbruchs.
In diesem Jahr fiel die Wahl auf eine Schwedische Mehlbeere. Ein Baum, der mit seiner robusten Art und seiner Fähigkeit, bis zu 15 Meter hoch zu wachsen, sinnbildlich für Entwicklung und Standhaftigkeit steht. Gepflanzt wurde er von den 35 Absolvent*innen selbst, die Spaten und Gießkanne in die Hand nahmen. Individuelle Wünsche schrieben sie auf Pflanzpapier und gaben sie dem Baum mit in die Erde. Aus diesem besonderen Papier sollen einmal Blumen wachsen – so dürfen auch die Wünsche der Absolvent*innen symbolisch weiterwachsen und aufblühen.
Initiiert und seitens der Schule begleitet wurde die Pflanzung von Sarah Müller, die das Projekt mit großem Engagement und viel Herzblut vorantrieb. Die Baumspende stellte Olaf Kroggel, Vorstandsmitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, der die Pflanzung zudem persönlich begleitete und unterstützte.
Der gepflanzte Baum ist mehr als ein Zeichen für diesen einen Jahrgang. Er steht für das, was bleibt, auch wenn Wege sich trennen: Erinnerungen, Beziehungen und gemeinsame Erfahrungen. Gleichzeitig verweist er in die Zukunft – wachsend, sich verändernd und eingebettet in seine Umgebung.
Perspektivisch ist angedacht, solche Erinnerungsorte nicht nur auf dem Schulgelände zu schaffen, sondern auch im Dorf von Großbardau sichtbar werden zu lassen. So könnte nach und nach ein lebendiges Netzwerk entstehen, das die Verbindung zwischen Schulzentrum, Absolvent*innen und Region stärkt.
Wir wünschen den Absolvent*innen 2026 von Herzen alles Gute für ihren weiteren Weg. Möge dieser Baum mit ihnen wachsen – in Gedanken, in Erinnerungen und in all dem, was vor ihnen liegt.
Ein besonderer Dank gilt Olaf Kroggel und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald für die fachliche Begleitung der Pflanzaktion sowie für die großzügige Spende des Baumes. Durch diese Unterstützung konnte ein weiterer lebendiger Erinnerungsort für unsere Absolvent*innen geschaffen werden – ein Ort, der wachsen darf und die Verbindung zwischen Schule, Menschen und Natur sichtbar macht.