Das EvaSchulzeMTL hatte Besuch

Das Evangelische Schulzentrum Muldental wurde am Dienstag, dem 17.03., von unserem Landrat Henry Graichen besucht, am Mittwoch, dem 18.03., von Patrick Schreiber, dem Präsidenten des Landesamtes für Schule und Bildung (kurz LaSuB), und am Donnerstag, dem 26.03., vom Oberlandeskirchenrat (OLKR) Burkart Pilz, von der Schulstiftung der evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens Martin Herold und Volker Schmidt sowie vom Superintendenten Dr. Jochen Kinder. Die ersten beiden Besuche fanden um 14:00 Uhr statt, während der letzte gegen 10:00 Uhr begann. Alle drei starteten in der Grundschule. 

Alle Besuchenden wurden von Schüler*innen der weiterführenden Schule durch das Gebäude geführt. Begleitet wurden die erste und dritte Führung von dem stellvertretenden Schülersprecher Jonas Reisinger und der Schülersprecherin Elena Broy, während die zweite von Jonas Reisinger und Emma Kaminsky begleitet wurde. Teil der Führungen waren außerdem Vertreter der Elternschaft, des Vorstands sowie des Lehrerkollegiums. Da alle Führungen im selben Gebäudekomplex stattfanden, gestalteten sie sich sehr ähnlich und werden daher hier inhaltlich zusammengefasst. 

In der weiterführenden Schule starteten die Führungen auf dem Schulhof und führten dann in den Kernbau, in das alte Foyer. Dort wurde erläutert, wo sich das Sekretariat, die Turnhalle und die Fachkabinette befinden, sowie dass es sich um den Kernbau handelt, der bereits seit 1966 besteht und den Ursprung des heutigen Schulkomplexes bildet. 

Anschließend ging die Führung weiter nach oben in das obere Foyer. Dort wurden Schulprojekte der Schüler*innen sowie der erste Anbau gezeigt, der sich über die Turnhalle und deren Flur erstreckt. Außerdem wurde die Lehrerküche gezeigt und erklärt, dass es sich dabei um einen Neubau handelt. Danach ging es in das eigentliche Lehrerzimmer, in dem die Arbeitsstruktur vorgestellt wurde. 

Daraufhin führte der Rundgang den Flur entlang zur Oberstufenbibliothek. Bei deren Vorstellung wurden auch demokratische Prozesse innerhalb der Schulgemeinschaft erläutert, etwa dass aktuell in enger Abstimmung entschieden wird, ob dieser Raum künftig als Ruheraum genutzt oder weiterhin als Oberstufenraum bestehen bleiben soll. Dabei wurde auch thematisiert, wie Schüler*innen über Umfragen erreicht werden und mit welchen Beteiligungszahlen zu rechnen ist. 

Die nächste Station war die Bibliothek. Dort wurde die Aufgabe des Leseclubs erklärt, der Teil der Jugendjury des Jugendliteraturpreises ist und in diesem Rahmen Lektüre an die Schule spenden konnte. Außerdem ging es um die zusätzliche Nutzung des Raumes für Inklusions- sowie DAZ-Kinder. 

Im Allgemeinen wurde immer wieder in Unterrichtsräume geschaut. Dabei wurde beispielsweise erwähnt, dass jeder Raum seit geraumer Zeit mit einer digitalen Tafel ausgestattet ist, dass jeder Raum einen Sitzkreis für die Mentorenstunde besitzt, dass die Tische nicht immer frontal ausgerichtet sind und dass die Klassenräume insgesamt eine große Gestaltungsfreiheit bieten, etwa durch Sofas, Pflanzen und andere Elemente. 

Den Abschluss der Führungen bildete der Neubau, der seit 2024 in Betrieb ist. Dort wurden die oberen Räume gezeigt und erklärt, dass dieser Bereich auch dem Mischen der Klassen dient, da sich dort nicht ausschließlich gymnasiale oder ausschließlich Oberschulklassen befinden. Im Erdgeschoss des Neubaus wurde anschließend die Aula vorgestellt, mit ihren verschiebbaren Wänden sowie ihrer Nutzung als Andachtsort an jedem zweiten Freitag. 

Damit endeten die Schulführungen durch das Gebäude und gingen über in Gespräche bei Kaffee und Kuchen mit den jeweiligen Vertreter*innen der Gremien.