Lockdown für Schulen wird verlängert

Das sächsische Kabinett hat angesichts der Infektionszahlen beschlossen, Schulen bis Ende Januar geschlossen zu halten.

Einzig die Schüler*innen der Abschlussklassen an Oberschule (Klassenstufen 9 und 10) und Gymnasium (Klassenstufen 11 und 12) können das Schulzentrum ab dem 18. Januar wieder besuchen. Alle übrigen Kinder und Jugendlichen verbleiben bis zum 29. Januar in häuslicher Lernzeit. Für die Grundschüler*innen wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten. 

Um die Wiederöffnung der Schulen mit hohen Präsenzzeiten zu ermöglichen, werden die Winterferien verkürzt und deren Zeitraum verändert. Die Winterferien beginnen danach am 31. Januar und enden mit dem 6. Februar als letzten Ferientag. Im Gegenzug werden die Osterferien verlängert. Sie beginnen am 27. März und enden wie geplant am 10. April.

Schülerinnen und Schüler, deren Eltern langfristig für die Winterferien Urlaub gebucht haben, können sich mit einem begründeten Antrag bei der Schulleitung vom Schulbesuch befreien lassen.

»Nur wenn es die Infektionslage erlaubt, werden die Bildungseinrichtungen nach der einen Woche Winterferien wieder geöffnet. Mir ist bewusst, dass wir den Kindern und Jugendlichen, ihren Eltern, aber auch den Pädagogen damit sehr viel abverlangen. Aber die anhaltend hohen Infektionszahlen erlauben derzeit keine Öffnung der Schulen und Kitas«, so Kultusminister Christian Piwarz.

Ab dem 8. Februar wird die Grundschule im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet. Die Stammgruppen müssen dann wie im Frühjahr voneinander getrennt werden. An den weiterführenden Schulen ab der Klassenstufe 5 soll der Unterricht dann im Wechsel zwischen Präsenzzeit an der Schule und Lernzeit zu Hause erfolgen.

Der ungekürzte, ursprüngliche Text ist zu lesen im Blogbeitrag des SKM

[Titelbild von AnnaliseArt auf Pixabay]