EVAs Leseclub auf der Leipziger Buchmesse
Ein Beitrag von Jonas, Klasse 12.
Die Leipziger Buchmesse am Donnerstag, den 19.03.2026, war auch für EVAs Leseclub ein besonderer Termin. Anlass war, das nominierte Buch des Leseclubs („Himmel ohne Ende“ von Julia Engelmann aus dem Diogenes Verlag) als Teil der Jugendjury des Deutschen Jugendliteraturpreises auf der Bühne in Leipzig vorzustellen und anzukündigen sowie sich mit anderen Leseclubs auszutauschen, die jeweils ihre Nominierungen präsentierten. Diese waren: „Louder than Hunger“ von John Schu aus dem Hause Fischer Sauerländer, der Spiegel-Bestseller Nummer 1 „Mama, bitte lern Deutsch“ von Tahsim Durgun aus dem Kanur Verlag, „Please Unfollow“ von Basma Hallak aus dem Arctis Verlag sowie die Doppelnominierungen (von der Jugendjury sowie der Kritikerjury nominiert) „Badjens“ von Delphine Minoui aus dem Orlando Verlag und „The Bitter Side of Sweet“ von Tara Sullivan aus dem Peter Hammer Verlag.
Die erste Überraschung des Tages war der flüssig laufende Einlass im Vergleich zu den letzten Jahren. Nach dem Betreten der Messe ging der Tag für die meisten damit weiter, in Kleingruppen durch die Buchmesse zu stöbern. Dabei waren fünf Mitglieder des Leseclubs später auf der Bühne vertreten, um das von ihnen nominierte Buch vorzustellen. Diese hielten sich überwiegend in Halle 3 auf und trafen sich später in Halle 1 mit den anderen Leseclubs der Jugendjury sowie Vertreter*innen des AKJ (Arbeitskreis für Jugendliteratur) zur Bekanntgabe und Einordnung der Nominierungen in Halle 5. In diesem Jahr wurde der Jugendliteraturpreis bereits zum 70. Mal vergeben.
Auf der Bühne hatte dann jeder Leseclub 90 Sekunden Zeit für eine kurze Präsentation seiner Nominierung. EVAs Leseclub gestaltete dies so, dass zunächst inhaltliche Hinweise gegeben wurden, die am Ende aufgelöst wurden, um das jeweilige Buch zu enthüllen.
Nach dem Programm gab es noch die Möglichkeit, sich am Stand des AKJ in Halle 3 mit Vertreter*innen des AKJ sowie anderen Leseclubs auszutauschen und das Programm nachzubesprechen. Dies schloss auch Gespräche und Debatten über die Nominierungen ein – dabei kommt es jedes Jahr zu lebhaften Diskussionen darüber, welche Bücher besonders beeindruckt oder überrascht haben.
Parallel dazu wurde auch eine besondere Auszeichnung vergeben: Trotz der sogenannten „Minister-Weimar-Buchhandlungsaffäre“ wurde der Buchhandlungspreis verliehen. Einer der Preise ging an die Buchhandlung „Bücherwurm“ von Ines Klisch in Grimma, die EVAs Leseclub stets offen begegnet und als kulturelles Juwel in der Altstadt wahrgenommen wird.
In der Nähe des AKJ-Standes gab es außerdem weitere Stände, unter anderem von Nils Mohl, bei dem Autogramme erhältlich waren. Er hatte in EVAs Leseclub bereits zuvor einen Lyrik-Workshop geleitet und kürzlich das Jugendbuch „Engel der letzten Nacht“ aus dem Rotfuchs Verlag veröffentlicht, das dort auf große Begeisterung stieß und eine klare Leseempfehlung erhielt.
Insgesamt war die Messe gut besuchbar und nicht überfüllt, sodass ein angenehmes Durchkommen möglich war.
Damit endete ein anstrengender, aber schöner Tag und zugleich eine der letzten Etappen im letzten Nominierungsjahr für EVAs Leseclub.